PA St. Veit 17

Presseinfo behördlicher Krisenstab Bezirkshauptmannschaft St. Veit/Glan

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INFO-Aktualisierung (#17 um 18.00 Uhr) zum 30-jährlichen Gurk-Hochwasser: +++Gurk grub sich neues Bachbett. Informationen zur Soforthilfe +++


Der Krisenstab ist von einer weiteren Erkundungsfahrt zurückgekehrt. Das Ausmaß der Schäden wird nun nach und nach sichtbar, kann jedoch noch nicht exakt abgeschätzt werden.


Klar wurde jedoch, dass dringender Handlungsbedarf in Kleinglödnitz gegeben ist, wo sich die Gurk auf einer Länge von rund 300 Meter ein rund zwei Meter tiefes und 40 Meter breites neues Bachbett gegraben hat.


„Wir müssen handeln und es schaffen, die Gurk wieder ins ursprüngliche Bachbett zurückzuführen“, so Katastrophenschutz-Referent Horst Maier in seiner Lagefeststellung. „Die weiteren Schäden, die entstehen könnten, wären enorm.“


Ein Erkundungsflug hat Klarheit bei der Fixierung weiterer Maßnahmen gebracht. Mit Baggern werden in der Erstphase die Verklausungen bei Brücken und flussaufwärts beseitigt. Anschließend die Rückführung der Gurk in ihr ursprüngliches Bachbett in Angriff genommen. Diese ist unbedingt notwendig, um weitere Ausuferungen zu verhindern und um den Hochwasserschutz zu gewährleisten. Gefährdet sind auch die Landesstraße und ein Kraftwerk. Ein Problem stellt auch das teilweise massive Schwemm- bzw. Treibholz dar, welches flussabwärts auftritt.


Der behördliche Bezirkskrisenstab, welcher seit Samstag, 16 November 2019 aktiv ist, wird seit gestern in einer verkleinerten Variante fortgeführt. Wann dieser gänzlich aufgelöst wird, ist noch offen.


Wie bereits nach der letzten Regierungssitzung von Landeshauptmann Peter Kaiser und dem Katastrophenschutzreferenten Landesrat Daniel Fellner bekannt gegeben wurde, gibt es für die betroffene Bevölkerung eine Soforthilfe, die über die zuständigen Gemeinden abgewickelt werden soll. Alle Informationen finden Sie unter https://katinfo.ktn.gv.at/ oder www.siz.cc/kaernten


Text und Bilder: behördlicher Einsatzstab – Pressestelle S5: Wilhelm Mitterdorfer und Jutta Sucher, 21. Nov. 2019 – 18.00 Uhr


Für Fragen und/oder weitere Informationen steht Ihnen Katastrophenschutz-Referent Horst Maier unter 0664 80 536 68 314

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